Jahrgangsmischung

Kinder differenzieren bei ihrem Eintritt in die Grundschule um drei bis vier Jahre in ihrem Entwicklungsstand. Jahrgangsklassen mit vermeintlich homogenen Lerngruppen ist Fiktion – gleichschrittiger Unterricht für alle unmöglich. Der jahrgangsübergreifende Unterricht ist die logische Konsequenz:

Es ist normal, verschieden zu sein…

Für die Schmerachschule bedeutet dies, die Unterschiedlichkeiten von Schüler*innen als Lernchance zu sehen und diese für die optimale Förderung im Unterricht zu berücksichtigen.

Herkömmlichen Methoden werden den unterschiedlichen Kindern deshalb nicht mehr gerecht. Offene Lern- und Arbeitsformen und ein individuell abgestimmtes Lernangebot in Form von Lernwegen sind Grundprinzipien an der Schmerachschule.

Viele Gründe sprechen für eine Jahrgangsmischung:

Mit dem breiten Lernangebot kann jedes Kind noch besser gefördert werden. „Schnelllerner“ werden in ihrer Lernmotivation nicht gebremst,“Langsamlernern“ steht genügend Material bereit, um Inhalte zu vertiefen und Lernlücken zu schließen.

Je nach Lernfortschritt können die Schüler*innen ein bis drei Jahre in der gemeinsamen Eingangsstufe verweilen, bevor sie in die dritte Klasse wechseln. Jedem Kind wird seine individuelle Lernzeit zugestanden.

Das Lernen miteinander und voneinander kommt in jahrgangsübergreifenden Gruppen stärker zum Tragen.

Der jahrgangsübergreifende Unterricht hat seine Wurzeln in reformpädagogischen Traditionen. Einflüsse aus der Montessori Pädagogik haben deshalb Einzug in unser unterrichtliches Handeln gefunden. Die Schüler*innen werden an der Schmerachschule zu selbstständigem Lernen angeleitet.